Montag, 11. März 2013

Samstag, 9. März


Für heute haben wir einen fakultativen Besuch bei einer kleinen Rentierfarm gebucht. Wir werden um 11 Uhr beim Hotel mit einem Bus abgeholt. In der Wildnis angekommen erklärt uns der Hausherr (mit der Pelzmütze) viel über Hof und Tiere. Wir laufen mit Ihm zum Rentiergehege. In dieser Farm sind die Rentiere nicht freilaufend. Dafür sind sie aber Handzahm und wir dürfen sie mit Moos oder Flechten füttern. Dem einem Rentiermännchen legt er das Pracht-Zaumzeug um: Mit diesem kann ein Boot als Schlitten gezogen werden.

 
 

Dann dürfen wir ins Haus um uns bei fast -20 Grad wieder aufzuwärmen. Seine Frau führt uns ins Wohnzimmer und zeigt diverse Handarbeiten: Aus den Fellen der Beine der Rentiere werden Schuhe gefertigt. Sie zeigt uns die Fellverarbeitung bis zum Nähen der Schuhe. Auf dem Bild sieht man sie, wie die innere getrocknete harte Haut abgekratzt und aufgeraut wird. Auf dem letzten Bild zeigt er uns einen mit Heu gefütterten Schuh, die trage er so am liebsten wenn es kalt ist: Als ein Winter in Finnland sehr kalt wahr (bis zu -50 Grad) sah man nur Personen mit diesen Schuhen draussen. Heu isoliere besser als Wolle…

 
Wieder retour beim Hotel spazierten wir zu einen Café und wir genehmigten uns eine Zwischenverpflegung. Wieder gestärkt musste ich einmal ein wenig Ordnung in meine Fotos bringen und den Blog up to date halten J

Und wir freuen uns auf die vierte Nacht. Diese fing verheissungsvoll an, doch dann kam leider eine Wolkenfront. Anbei ein paar Fotos, bei den ersten beiden ist die Sicht noch klar, beim Dritten sieht man die Wolken im Vordergrund und das Polarlicht dahinter… Wir harrten dann noch eine Stunde aus, aber es kam nichts mehr zum Vorschein, die Wolkendecke war zu dicht. Der einzige Vorteil dieses Abends: Es war Dank Wolkenisolation nur -12 Grad kühl... ;-)


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