Heute mal ein paar Worte zum Hotel, das Kultahovi hier in
Inari. Es ist ein einfaches Hotel, aber mit sehr guter Küche. Am Morgen gibt es
ein Frühstücksbuffet bis 10 Uhr, das kommt uns Spätfotografierer sehr entgegen J
Nach dem Frühstück spazieren wir durch das Dorf. Es schneite
das erste Mal auf der Reise, aber das spielt keine Rolle. Was man feststellt:
Die haben hier Land zum Verschwenden, die Einfamilienhäuser stehen mit grossem
Abstand zueinander. Und zum zweiten Bild: Da sind wir mitten im Dorf unterwegs...
Um 14 Uhr wurden wir wieder bei schönstem Wetter von Erkki (Eri-ki, Erich) zum Ausflug
zu einer Husky Farm abgeholt. Er hat die Farm vor 20 Jahren von der Bank
abgekauft, nachdem der Vorbesitzer diese nicht mehr unterhalten konnte. Heute
führt er ein Kleinunternehmen welche Husky- und Pferdetouren durchführt.
Inzwischen hat er mit seinem Teilhaber ein Team um sich um alles kümmern zu
können. Wir kommen ja wegen den Huskys.
Und es geht auch gleich rund: Für uns 6 Personen stehen 3 Hundeschlitten bereit;
ein Einer- und zwei Zweierschlitten. Der Einerschlitten (4 Hunde) ist für Jörg
und Heinz, sie wechseln sich ab mit der Fahrt als Beifahrer eines Schneetöffs.
Raphaela und ich teilen uns den einen Zweierschlitten (6 Hunde). Wir werden
kurz instruiert: Oo-data heisst Stop und Gogo heisst los! Wichtig: Das Halten
wird mit einer Fussbremse (querliegendes Gestänge mit zwei grossen Zacken)
erzwungen. Und auch wichtig: Wenn man nicht ständig auf der Bremse steht,
ziehen einem die Hunde fort. Dies passierte dem anderem Zweierschlitten: Der
Fahrer wollte seiner Partnerin den Fotoapparat übergeben und war kurz
unaufmerksam, da rannten die Hunde los, er flog runter und man mussten den führerlosen
Schlitten mit Passagier wieder einfangen… Dann konnte die ca. 45 Minütige
Schlittenfahrt losgehen. Ca. in der Hälfte konnte der Fahrer und Passagier
gewechselt werden, falls erwünscht. Es war auf alle Fälle ein unvergessliches
und spassiges Erlebnis. Vor allem die Ruhe auf dem gefrorenen und verschneiten
See!
Im Anschluss an die Fahrt bekamen die Hunde eine warme
Knochensuppe. Wir konnten erst nach der Fahr zu den Hunden. Sie sind alle sehr
zutraulich, das erstaunte uns sehr. Erkki hat dann noch ein Punch im rauchigen
Tippi vorbereitet. Dann zeigte er uns noch die 60 Jährig Aussensauna: Es ist
eine so genannte Rauchsauna: Es wird mit einem offenen Feuer eingeheizt. Wenn
es warm ist (mehrere Stunden!) wird gelüftet damit der Rauch weg ist, dann kann
man die Sauna geniessen.
Gestärkt nach dem Znacht machten wir uns bereit für die
dritte Nacht. Ein wenig gedämpft von der letzten Nacht, machten wir uns nicht
zu viele Hoffnung. Es fing verheissungsvoll an, doch dann kam eine Flaute. Anscheinen
hatten wir nachdem wir zu Bett gingen noch ein kleines Feuerwerk verpasst. Aber
ich konnte um 00:30h nicht mehr und wir gingen ins Zimmer: Es hatte -22 Grad.










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